Bewirtschaftung

Da der Embderberg doch sehr steil ist und nicht alle Wiesen mit Strassen erschlossen sind, ist das Einbringen der Heuernte manchen Orts doch etwas schwierig. Doch die Embder wissen sich da schon zu helfen.

So wird das Heu, an den Stellen wo es nicht mit einem Ladewagen erreichbar ist, zu einem Wall zusammen gehäuft.

und einem langen Schlauch  in die Scheune geblasen.

Ist es aber gar zu steil für diese Methode, gibt es da noch die Möglichkeit, dass Heu in Netze zu packen und per Helikopter zur Scheune zu fliegen, dies ist aber eine etwas kostspielige Angelegenheit.

Dann wird das Heu mittels eines Gebläses, das man mit einem Raupenkarren auf die Wiese bringt,

Mit der Gabel befördert man das Heu in das Gebläse.

Aber eine weiter Lösung wäre da noch,. man gehe so vor wie zu Grossvaters Zeiten.
Was damals gut war, kann ja heutzutage auch nicht verkehrt sein.

Hierfür wird das Heu zu kleinen Haufen zusammen gewischt, ein Seil an dem sich an einer Seite ein Holzverschluss (Triegia) befindet, befestigt man mit diesem im Boden der Wiese

und nun werden diese Heuhaufen (Wische) auf das Seil gelegt.

Dann wird das Seil um diese diese “Wische” zusammen gebunden.

Man nimmt nun das zusammengebundene Heu (Burdi) auf den Kopf.

Die anstrengendste Arbeit ist nun, dies Heuballe (Burdi) zur Scheune zu tragen,

da, wie schon erwähnt ,der Embderberg sehr steil sein kann und es an machen Stellen etwas eng ist..

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